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Photovoltaik

Müllkippe als Energiepark

Die Abfallwirtschaft des Landkreises Schweinfurt hat eine sinnvolle Verwendung für ihre ehemalige Mülldeponie bei Bergrheinfeld gefunden: Eine Freifeld-Photovoltaikanlage produziert jetzt Strom.

"Auf einer Fläche von 13.000 Quadratmetern wurden 70 Kilometer Kabel verlegt", wissen die Initiatoren des Projekts, Bernhard Bedenk von der Unterfränkischen Überlandzentrale und Wolfgang Schraut vom Landratsamt in Schweinfurt. Insgesamt 5500 Module sorgen für eine Leistung von 331 Kilowatt-Peak (kwP). Hochgerechnet auf 20 Jahre ergibt dies sechs Millionen Kilowattstunden, wodurch Einnahmen in Höhe von über zwei Millionen Euro - abgesichert durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) - entstehen.

Die Investitionen für den Bau betrugen 1,25 Millionen Euro. Dabei profitierte der Standort von seiner vorherigen Nutzung. Obwohl die Deponie bereits seit einigen Jahren geschlossen ist, war ein großer Teil der Infrastruktur zum Betrieb der Anlage noch vorhanden.

Realisiert wurde die Anlage als Gemeinschaftsleistung des Energieversorgers Überlandzentrale Lülsfeld, von der AES GmbH, einer Tochter des Landratsamts in Schweinfurt sowie der IBC Solar AG aus Bad Staffelstein.

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